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Auch 2025 ist in Rheine immer etwas los - ob Feste oder Feiern, Kunst und Kultur, Ferien oder Freizeit. Rheine ist eine überaus attraktive und aktive Stadt. Die Vielfalt der Veranstaltungen macht Lust auf das „Leben an der Ems“. Ob Feste oder Feiern, Kunst und Kultur, Ferien oder Freizeit, Jung und Alt finden hier passende Unterhaltung!

Viel Livemusik, Kinderanimation und rundum gute Stimmung locken zu einem Besuch der Feste. Vielseitige Events wie z.B. die Grillparty, das EmsFestival, der größte Kinderflohmarkt Deutschlands, die Straßenparty oder die Herbstkirmes laden ein, dass Leben in der Emsstadt zu genießen. Die Top-Veranstaltungen des Jahres haben wir hier im folgenden für euch aufgelistet. Ein Blick lohnt sich!

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„Kosmos des Lebens. Die Fotografin Annelise Kretschmer“ Ausstellung im Museum Kloster Bentlage, Rheine

Kategorie: Museums-Führungen
Wann?
Montag, den 27.10.2025
27.10.
Wo?
Kloster Bentlage
Bentlager Weg 130
48432 Rheine
Beschreibung der Veranstaltung

Am 2. November 2025 wird im Museum Kloster Bentlage die Wanderausstellung „Kosmos des Lebens. Die Fotografin Annelise Kretschmer“ eröffnet. Die vom LWL-Museumsamt für Westfalen konzipierte Schau gibt einen eindrucksvollen Überblick über das Leben und Werk einer der bedeutendsten deutschen Fotografinnen des 20. Jahrhunderts. Entwickelt wurde das Ausstellungskonzept von Dr. Ute Christina Koch, der heutigen Leiterin der Städtischen Museen Rheine, in ihrer früheren Funktion als Referentin beim LWL-Museumsamt. Seitdem war die Ausstellung an verschiedenen Orten in Westfalen-Lippe zu sehen.


Annelise Kretschmer (1903–1987) gilt als Pionierin der professionellen Fotografie durch Frauen in Deutschland. Bereits Ende der 1920er-Jahre machte sie mit eindrucksvollen Porträts und dokumentarischen wie künstlerischen Aufnahmen auf sich aufmerksam. Ihr Stil wurde geprägt von zeitgenössischen Strömungen wie der Neuen Sachlichkeit und dem Bauhaus. In Dortmund eröffnete sie ein eigenes Atelier – zu einer Zeit, in der Fotografie noch stark männlich dominiert war.

Kretschmers Werk zeichnet sich durch eine besondere Sensibilität im Umgang mit ihren Modellen aus: Sie porträtierte Menschen mit großer Nähe, Direktheit und feinem Gespür für Charakter und Atmosphäre – oft ohne aufwändige Inszenierung, dafür mit umso größerer Tiefe. Die Zeit des Nationalsozialismus bedeutete für Annelise Kretschmer eine einschneidende Zäsur – persönlich wie beruflich. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft war sie Repressionen ausgesetzt, was ihre Karriere massiv beeinträchtigte. Dennoch setzte sie nach dem Zweiten Weltkrieg ihre künstlerische Arbeit fort und etablierte sich erneut als prägende Figur der Dortmunder Kulturszene.

Die Ausstellung gliedert sich in vier thematische Kapitel, die den Besucher chronologisch durch Kretschmers Schaffen führen: von den frühen Arbeiten über internationale Einflüsse bis hin zu ihren Porträts und der thematischen Vielfalt ihres Gesamtwerks. Zu sehen sind rund 60 hochwertige Reproduktionen aus dem Bestand des LWL-Museums für Kunst und Kultur in Münster, ergänzt durch Vintage-Prints aus Privatbesitz. Darüber hinaus bieten digitale Vermittlungsformate, darunter QR-Code-gestützte Führungen, vertiefende Einblicke in Kretschmers Biografie, ihr Netzwerk und ihr fotografisches Selbstverständnis.

Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit dem LWL-Museum für Kunst und Kultur, das seit 2019 den umfangreichen Nachlass der Fotografin betreut – darunter über 2.600 Originalvergrößerungen und rund 13.000 Negative.

Mit der Präsentation in Kloster Bentlage wird das Werk Annelise Kretschmers in einem besonderen kulturellen und historischen Kontext gezeigt. Die Westfälische Galerie ist auf Kunst des 20. Jahrhunderts spezialisiert – mit Arbeiten etwa von August Macke, Wilhelm Morgner, Josef Albers oder Fritz Winter. In diesem Umfeld lassen sich Kretschmers Bedeutung für die westfälische Fotografiegeschichte und ihre Position in der Kunst der Moderne eindrucksvoll nachzeichnen.

Zur Eröffnung am 02. November um 11.00 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Es sprechen der stellv. Bürgermeister Fabian Lenz und Museumsleiterin Dr. Ute Christina Koch.

Laufzeit der Ausstellung: bis 1. Februar 2026
Öffnungszeiten: Mi - So 13 - 17 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

Information und Buchung von Führungen: 05971 939 711
www.rheine.de/falkenhof
 


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