Der Salinenpark

Im Nordwesten der Stadt Rheine bietet der Salinenpark mit dem benachbarten NaturZoo und dem Kloster Bentlage mit seiner Kulturlandschaft, ein interessantes Ausflugsziel. Der Salinenpark wurde 2004 im Rahmen der Regionale neu gestaltet. Zwischen großzügigen Grünflächen und altem Baumbestand befinden sich die Gebäude der historischen Salinenanlage, die bis 1952 Salz für den Kurbetrieb in Bentlage produzierte und an deren Gradierwerk man heute noch die gesunde salzhaltige Luft inhalieren kann. Als gartenarchitektonisches Gestaltungselement, akzentuieren heute Baumpflanzungen mit kastenförmig geschnittenen Linden das fehlende Mittelstück des Gradierwerkes.

Die „Saline Gottesgabe“ blickt auf fast 1.000 Jahre Salzgewinnung zurück. Ursprünglich nur vom Kreuzherrenkloster für den Eigenbedarf genutzt, wurden nach 1611 außerordentlich gute Geschäfte durch die Herren von Velen im Handel erwartet. In dieser Hoffnung verliehen sie der Saline den wohlklingenden Namen „Gottesgabe“. Später im 18. Jhd. wurde eine moderne Salinenanlage und das fast 300 Meter lange Dorngradierwerk errichtet. Heute ist die erhaltene und renovierte Anlage ein beliebtes Ausflugsziel.

Seit 2018 ist im Salinenpark eine Schausiedepfanne zu finden. Der Förderverein Saline Gottesgabe bietet Ihnen somit die Möglichkeit, das Salzsieden hautnah zu erleben.


 

Im Besucherzentrum „Dreigiebelhaus“ erhalten die Gäste zahlreiche Informationen. Als „Bentlager Dreiklang“ wird das Angebot bezeichnet, mit dem der Besucher zu den Themen „Natur“, „Kloster“ und „Salz“ von Gästeführern durch das Gelände geführt wird.

Die Salzroute führt durch den Park an der „Saline Gottesgabe", vorbei am restaurierten Gradierwerk. Fast 1.000 Jahre hat das Salz die Geschichte Rheines maßgeblich mitbestimmt. Salz aus Rheine war vor allem im 18. und 19. Jahrhundert ein begehrtes Handelsgut. Die heute erhaltenen und renovierten Gebäude der "Saline Gottesgabe" gehören zu den ältesten technischen Kulturdenkmälern in Westfalen aus vorindustrieller Zeit. Kernstück der Anlage ist das Salzsiedehaus mit seinen historischen Salzlagern, Feuerungsstätten und den großen eisernen Siedepfannen.
  
Das Kloster bildet den kulturellen Mittelpunkt Bentlages. Es ist wichtiger Inhalt der Klosterroute, bei der Geschichte, Architektur und Wandel des Klosters im Laufe der Jahrhunderte erklärt werden. Der Salinenpark wurde von der EGHN, dem Europäischen Gartennetzwerk, ausgezeichnet.
  
Die Naturroute führt durch den Bentlager Busch. Hier werden Fauna und Flora erklärt sowie die Tanzlinde, eine 160 Jahre alte Linde, die Emsschleife, welche das Landschaftsbild von Bentlage entscheidend prägt und der Wegefächer zur Darstellung einer ästhetischen Landschaftsgestaltung.
  
 

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